""
close

  • Treu meiner Heimat, der Republik Polen

     

  • EREIGNISSE

  • 2 November 2016

    Auf Einladung des Rektors der Polnischen Katholischen Mission in Österreich – Pater Krzysztof Kasperek – kam der Minister nach Wien, um an den Feierlichkeiten der Krönungszeremonie des Bildes der Schwarzen Madonna von Tschenstochau teilzunehmen.

    Die Krönungzeremonie erfolgte während einer feierlichen heiligen Messe in der Heilig-Kreuz-Kirche in Wien und wurde vom Wiener Erzbischof Kardinal  Schönborn gemeinsam mit Bischof Wiesław Lechowicz, dem Delegierten des polnischen Episkopates für Auslandspolenangelegenheiten, der zu diesem Anlass angereist war, und mit anderen polnischen und österreichischen Priestern der Diözese Wien, vollzogen.

     

    Die Feierlichkeiten versammelten neben den offiziellen Gästen in der Person des Vertreters des Senates der Republik Polen, Senator  Artur Warzocha, des Botschafters der Republik Polen, Artur Lorkowski und des Generalkonsuls, Aleksander Korybut-Woroniecki, hunderte Gläubige, aus deren persönlichen Spenden das Gold und die Edelsteine der päpstlichen Krone stammen, die die Kopie des Bildes der Mutter-Gottes aus Tschenstochau, der Königin Polens, schmücken.

     

    Im Anschluss an die Feierlichkeiten fand ein Treffen zwischen Minister Dziedziczak und den Vertretern des Klerus und den Auslandspolen in Österreich am Sitz der Polnischen Katholischen Mission statt. Dabei sind die wichtigsten Themen bezüglich der Zusammenarbeit der Botschaft mit den über 100.000 Auslandspolen in Österreich erörtert worden, deren soziales Leben sich weitgehend, ähnlich wie in allen anderen Emigrantenkreisen rund um die Pfarre der Polnischen Katholischen Mission konzentriert. Dazu gehören unter anderem der muttersprachliche Unterricht, die Betreuung der nationalen Gedenkstätten und die Unterstützung der Initiativen der „Jungen Auslandspolen”, die zum „Gesicht” der Polen in Österreich werden.

     

    Während seiner Visite in Österreich nahm Minister Dziedziczak an der, durch das Polnische Institut organisierten, feierlichen Vorführung des Filmes „Smoleńsk“ teil.  Diese Filmvorstellung versammelte ein polnisch-österreichisches Publikum mit mehreren hundert Personen und wurde mit einer Diskussion unter der Teilnahme des Drehbuchautors, Tomasz Łysiak beendet, der in seiner Aussage die Schwierigkeiten bei der Realisierung des Filmes betont hat, die ohne eine breite gesellschaftliche Unterstützung nicht möglich gewesen wäre.

     

    Am Vortag von Allerheiligen endete seine Visite mit der Zeremonie der Kranzniederlegung am Denkmal für die gefallenen polnischen Soldaten des Zweiten Weltkrieges bei den Soldatengräbern am Zentralfriedhof der Stadt Wien unter Teilnahme von Bischof Lechowicz, Senator Warzocha, Botschafter  Lorkowski, Konsul Korybut-Woroniecki und Militärattaché Oberst Stępień.

    Print Print Share: