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  • Treu meiner Heimat, der Republik Polen

     

  • EREIGNISSE

  • 14 September 2016

    Am Sonntag nahm Minster Wojciech Kolarski an den Feierlichkeiten auf dem Kahlenberg aus Anlass der 333. Jahrfeier der Befreiung Wiens teil.

     

     

     

    Während der Feierlichkeiten verlas der Minister einen Brief des polnischen Präsidenten, der an die Organisatoren und Teilnehmer des 333. Jahrestags der Befreiung Wiens und des 33. Jahrestags des Besuchs Johannes Paul II auf dem Kahlenberg gerichtet war.

     

     

     

     

     

    „Die siegreiche Schlacht auf dem Kahlenberg  ist bis heute ein wichtiges Element des kollektiven Gedächtnisses und ein Grund stolz zu sein für Millionen meiner Landsleute. Im Jahre 1683 eilte der polnische König Jan III. Sobieski dem tödlich bedrohten Österreich zur Hilfe. Diese siegreiche Expedition ist ein ausgezeichnetes Zeugnis und Beispiel für die europäische Solidarität, die Polen und Österreich eint. Im Brief, den unser Monarch an Papst Innocent XI von Wien aus schickte, hielt er folgendes fest:  Venimus, vidimus et Deus vicit – „Wir kamen, wir sahen und Gott siegte“. Er paraphrasierte damit die berühmten Worte Julius Cesars, versah sie jedoch mit einem christlichen Inhalt. In dieser kurzen Aussage vereinte Sobieski die ganze überreiche Sinnfülle , die sich unter dem Begriff der europäischen Gemeinschaft der Völker – die das Erbe des antiken Griechenlands und Roms fortführt und unter der universellen Frohen Botschaft vereint ist - verbirgt.

     

    Auf die zweifache – antike und christliche – Quelle der europäischen Zivilisation machte auch der Hl. Vater Johannes Paul II immer wieder aufmerksam. Sowohl bei seinem Besuch zur Feier des 300. Jahrestags der Schlacht am Kahlenberg, als auch bei vielen anderen Gelegenheiten rief der polnische Papst die Europäer dazu auf, ihren Wurzeln treu zu bleiben“, schrib der Präsident in seinem Breif.

     

    Minister Wojciech Kolarski legte einen Kranz im Namen des Präsidenten der Republik Polen, Andrzej Duda, in der Jan III. Sobieski Kapelle sowie bei dem Denkmal der Kosaken, die auf der Seite des polnischen Königs gekämpft hatten, nieder.  

     

     

    Im Rahmen der Feierlichkeiten zelebrierte S.Em. Kardinal Christoph Schönborn eine feierliche Hl. Messe in der St. Josefs Kirche auf dem Kahlenberg.

     

    Die Schlacht auf dem Kahlenberg ereignete sich am 12. September 1683 zwischen den polnisch-österreichisch-deutschen Heeren unter der Führung des Königs Jan III. Sobieski und dem Heer des osmanischen Reiches unter der Führung von Kara Mustafa.

     

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