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  • Meinem Vaterland, der Republik Polen treu sein
  • CHOPIN DENKMAL

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    Im Internationalen Chopin-Jahr 2010 hat die Stadt Wien von der Regierung der Republik Polen ein ungewöhliches, aber nicht desto weniger attraktives Geschenk bekommen. Ein Denkmal. Ein Fryderyk Chopin Denkmal, das an den Aufenthalt des berühmten polnischen Komponisten und Pianisten in Wien erinnern soll.

     

    Hier finden Sie einen Film  
     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


     

    Wien spielte eine wesentliche Rolle im Leben Fryderyk Chopins. Hier hat er in den Jahren 1829-1831 insgesamt neun Monate verbracht. Hier hat er seine ersten internationalen Erfolge gefeiert. Schon sein allererster Auftritt, bei dem sogar das Orchester applaudierte, wurde mit großer Begeisterung aufgenommen. Im Jahre 1831 verließ er die Stadt und fuhr nach Paris, wo er bis zu seinem Tode 1849 gelebt hat.

    Die Botschaft der Republik Polen in Wien hat das Denkmalprojekt koordiniert. Das Ministerium für Kultur und Kunst in Warschau, das auch die Entstehung des Denkmals finanzierte, hat einen internationalen Wettbewerb ausgeschrieben. Die Jury hat sich für das Werk des weltbekannten polnischen Bildhauers Krzysztof M. Bednarski entschieden.

    Das Werk Bednarskis nimmt Bezug auf die symbolische blaue Note, die George Sand in der Musik Chopins erkannte. Unter der blauen Note sind hier die höchste schöpferische Geisteskraft und das Geheimnis des künstlerischen Aktes zu verstehen. Die Darstellung hat ihren Ursprung in der Silhouette, die zu Zeiten der Romantik eine beliebte Art der Kontur- und Porträtzeichnung war. Das charaktervolle Profil des Komponisten ist ein leicht erkennbares Bildnis, einfach und symbolisch zugleich.

    Besondere Aussagekraft bekommt das Werk in den nächtlichen Stunden dank dem kunstvollen Lichtersystem.

     

     

     

     

     

     

     

     

    Enthüllung
    25 November 2010