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  • EREIGNISSE

  • 31 März 2016

    Ausstellung "Polnische Kulturschätze im Schloss Fischhorn – eine nicht abgeschlossene Historie" ist derzeit in Salzburg zu sehen. Wir laden Sie herzlich zu der Finissage am 19. April ein.

    In den ersten Wochen der Besetzung Polens während des 2. Weltkrieges beschäftigen sich deutsche Offiziere planmäßig und gut organisiert mit dem Konfiszieren von öffentlichen, kirchlichen und privaten polnischen Kulturgütern. Insgesamt wurden während des Zweiten Weltkrieges aus Polen ca. 22 Millionen Bücher und 516.000 katalogisierte Kunstwerke geraubt.

     

    Im Herbst des Jahres 1944 beschlossen die deutschen Besatzer die Kunstwerke aus Warschau abzutransportieren. Die Kunstschätze wurden an sichere Orte in Bayern, Sachsen, Thüringen und Österreich verbracht. Einer dieser Orte war das Schloss Fischhorn im Salzburger Land.

     

    Am 5. Oktober 1945 erhielt der polnische Offizier und Maler Bohdan Urbanowicz die Erlaubnis des amerikanischen Militärs mit den Arbeiten auf Schloss Fischhorn zu beginnen. Das Ziel war es, die geraubten polnischen Kulturschätze zu identifizieren sowie diese zum Transport nach Warschau vorzubereiten. Der Zug mit den Kulturschätzen verließ am 16. April 1946 den Salzburger Bahnhof Richtung Polen.

     

    Zum 70. Jahrestag dieses Ereignisses möchten wir Sie zur Finissage der Open-Air-Ausstellung "Polnische Kulturschätze im Schloss Fischhorn – eine nicht abgeschlossene Historie" in Salzburg  einladen

     

     

    Ihre Anmeldung hilft uns dabei, diese Veranstaltung besser vorzubereiten. Wir freuen uns aus Ihr kommen.

     

    Die Ausstellung kann im Hof Dietrichsruh der Universität Salzburg besichtigt werden.

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    Die Ausstellung „Polnische Kulturschätze im Schloss Fischhorn – eine nicht abgeschlossene Historie” wurde durch das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe in Zusammenarbeit mit der Botschaft der Republik Polen in Wien sowie dem Landesarchiv Salzburg vorbereitet.

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